26. Mai 2007, MA
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Den neuen virtuellen Marktplatz für Unternehmen entlang des Teltowkanals stellte gestern im Teltower Stadthaus Anne Böttcher vor. Zusammen mit der Nachbargemeinde Kleinmachnnow hat die städtische Wirtschaftsförderin und Referentin von Bürgermeister Thomas Schmidt eine Internetseite entwickelt. Auf der können sich alle ansiedlungswilligen und in der Region bereits vertretenen Unternehmen kostenlos darstellen. Zwölf Betriebe haben die Möglichkeit bereits genutzt, weitere Interessenten sollen gewonnen werden. Teltow und Kleinmachnow starten neues Internetprojekt
Das Hauptanliegen der Seite www.wirtschaft-am-teltowkanal.de ist es, die Wirtschaftsregion "frisch und dynamisch" zu präsentieren und "mit wenigen Klicks" auf den Bildschirm zu holen, sagt Böttcher. So werden die acht Gewerbegebiete von Teltow und Kleinmachnow präsentiert, aktuelle Nachrichten mitgeteilt sowie wichtige Termine bekannt gegeben. Zu letzteren gehört beispielsweise der zweite Treffpunkt Wirtschaft, der am 31. Mai zum Thema Infrastruktur und Entwicklung des künftigen Großflughafens in Schönefeld abgehalten wird. Unter der Rubrik "Aktuelle Mitteilungen" befindet sich zum Beispiel ein Beitrag zur Auftaktveranstaltung des Kleinmachnower Projektes "Mit dem Rad zur Arbeit" am 1. Juni. |
Finaziert wurde die rund 7000 Euro teure Internetpräsenz jeweils zur Hälfte von beiden beteiligten Orten. Da Bürgermeister Gerhard Enser kein Interesse bekundet habe, beteiligt sich Stahnsdorf nicht daran, rechtfertigt Schmidt. Die redaktionelle Verantwortung werden ab 1. Juni Böttchers künftiger Nachfolger und ab sofort Teltows Öffentlichkeitsarbeiterin Margot Franke sowie Hartmut Piecha, Büroleiter von Kleinmachnows Bürgermeister Wolfgang Blasig, übernehmen. Damit sie sämtliche von Unternehmen und Verbänden zugearbeitete Beiträge auf die Seite bringen, erhielten sie eine Schulung von Lars Wiegand. Seine System Concept GmbH Wildau gewann die Ausschreibung für die technische Umsetzung. "Die Seite ist ein Beweis dafür, dass wir in der Region zusammenarbeiten können", meint Schmidt.
ELKE KÖGLER |